| D: Gesetzesänderung - Mehr Freiheit für Hedge-Fonds |
| 30.09.06 13:36 | |
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BERLIN / NEW YORK. Der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Thomas Mirow, kündigte an, die Fonds sollten in Deutschland mehr Freiheit in ihrer Anlagepolitik bekommen, um international wettbewerbsfähiger zu werden. „Die geplanten Gesetzesänderungen geben den Fonds die Chance, innovativer zu werden und schneller auf Trends zu reagieren“, sagte er auf einer Branchentagung in Berlin. Außerdem sollten bürokratische Hürden abgebaut werden, ergänzte Mirow. Er nannte als Beispiel die Verpflichtung, neben dem Broker, der die Wertpapiergeschäfte der Fonds besorgt, noch eine getrennte Depotbank für die Verwaltung der Papiere zu beauftragen. Dieses Verfahren ist nur in Deutschland üblich. Schließlich will Berlin institutionellen Investoren die Anlage in alternative Anlagen erleichtern. Hedge-Fonds sind weitgehend unregulierte Kapitalsammelstellen. Während sie zum Beispiel am Finanzplatz London eine wichtige Rolle spielen, ist der Markt in Deutschland bisher schwach entwickelt. Statt auf anfangs erhoffte zehn Mrd. Euro kommt die Branche bisher nur auf 2,3 Mrd. Volumen. HANDELSBLATT, Freitag, 29. September 2006, 11:41 Uhr Stocknews.ch: Auch in der Schweiz ist eine Gesetzesänderung geplant welche jedoch durch die Steuerverwaltung und die Bürokratie in Bern sehr langsam vor sich geht...
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