| Neuer Index misst Privatbanken - z.b. Lombard Odier und Pictet |
| 01.10.06 19:19 | |
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Neuer Index misst Privatbanken Wer ein großes Vermögen hat, der will es vor allem erhalten. Besonders rentierliche Anlagen sind für die gehobene Privatkundschaft nicht so wichtig wie persönliche Betreuung und Diskretion. Aber wenn der Kunde doch genau wissen will, wie sich sein Portfolio im Vergleich zur Konkurrenz entwickelt? "Diese Transparenz gibt es nicht in der europäischen Private-Banking-Industrie - jedenfalls noch nicht", sagt Roy Scheepe vom Londoner Dienstleister Private Banking Index Ltd. Scheepe hat mit drei weiteren ehemaligen Kollegen von der niederländischen Bank ABN Amro gemeinsam mit dem Index-Anbieter FTSE eine Serie von Private-Banking-Indizes entworfen. Die sollen sichtbar machen, wie sich der Wert eines Anlagedepots im Vergleich zur Konkurrenz entwickelt. Mittlerweile liefern 40 europäische Banken ihre Performance-Daten, darunter die inhabergeführten Genfer Häuser Pictet und Lombard Odier Darier Hentsch, ebenso internationale Finanzkonzerne wie Fortis und Kreditbank Luxemburg. Zusammen verwalten sie mehr als 1500 Mrd. $ für ihre Kunden. Neuerdings sind auch fünf deutsche Adressen dabei: Namentlich nennen lasse sich bisher nur die Dresdner Bank, sagt Scheepe. Dazu gehörten Großbanken ebenso wie inhabergeführte Privatbanken. Scheepes kleines Londoner Unternehmen aggregiert die monatlich gelieferten Daten dann zu Indizes - einem Ranking der Leistungen der einzelnen Vermögensverwalter zuzustimmen wäre den beteiligten Banken dann wohl doch etwas zu heikel gewesen. Vollständiger Artikel unter FTD.de von von Reinhard Hönighaus |
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