Saxo Bank: Aktienflaute bis Jahresende

 

Saxo Bank: Aktienflaute bis Jahresende
 
Nach der jüngsten Berichtsperiode zu den Unternehmensgewinnen erwartet Christian Blaabjerg, Chefaktienstratege von Saxo Bank, an den Aktienmärkten vorübergehend schwächere Kurse und Volumina. Per Ende 2009 prognostiziert er für den US-Aktienindex S&P500 einen leicht tieferen Level von rund 1050 Punkten.

 
„Der US-Aktienmarkt ist stark überbewertet. Nur die Stimuluspakete der Regierung und die günstige Liquidität treiben die Aktienmärkte nach oben“, konstatiert Christian Blaabjerg. Allerdings hängt die Frage, ob und wie stark ein Aktienindex wie der S&P500 überbewertet ist oder nicht von der Sichtweise des jeweiligen Anlegers ab. Gemessen am erwarteten Gewinn- und Wirtschaftswachstum erachtet Blaabjerg den US-Aktienmarkt als stark überbewertet. Die US-Notenbank wird allerdings bis März damit fortfahren, die Märkte mit Liquidität zu versorgen. Dies dürfte die Aktien vor starken Kurseinbussen bewahren.
 
Bis anhin empfahl Saxo Bank eine Übergewichtung von Grundstoffen, Energie und Basiskonsumgütern. „Kurzfristig setzen wir weiter auf Energie und Basiskonsumgüter, aber weniger auf Grundstoffe. Längerfristig gewichten wir klassische defensive Sektoren wie Gesundheitswesen, Basiskonsumgüter und Grundversorgung höher, da diese in geringerem Masse von der bisherigen Aktienerholung profitierten und darüberhinaus Dividendeneinkommen generieren. Deshalb sind diese Bereiche bei einer Börsenschwäche nicht so korrekturanfällig wie die anderen“, erklärt Blaabjerg. Die Zinsen dürften vorderhand in den USA sowie in Europa unverändert bleiben. Nur in Australien und Norwegen drohen zurzeit Zinserhöhungen. Der S&P500 dürfte per Ende 2009 bei rund 1050 Punkten schliessen.

 

 

Mehr informationen von und zu Saxo Bank finden Sie hier: http://www.saxobank.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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