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Keine Alternative zu niedrigen Zinsen |
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03.11.09 20:22 |
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Keine Alternative zu niedrigen Zinsen
Für Zinsanhebungen wird es in den kommenden Monaten kaum Spielraum geben.
Umfangreiche Konjunkturprogramme und extrem niedrige Zinsen haben in den letzten Monaten zu einer Erholung der Konjunktur in den westlichen Industriestaaten geführt. Trotz der Erholung bleiben die Prognosen weiterhin unsicher. Entsprechend hält die EZB derzeit noch eine Straffung der Geldpolitik in der Eurozone für verfrüht.
Als Grund wird angeführt, dass das Wachstum im kommenden Jahr niedrig bleibt und die Erholung durch Konjunkturprogramme der Regierung wesentlich angeschoben und noch nicht selbsttragend ist. Zudem will die Europäische Zentralbank Spannungen innerhalb des Währungsraums vermeiden. Bei ihren geldpolitischen Entscheidungen muss die Europäische Zentralbank zudem mit berücksichtigen, dass die schwächeren Länder innerhalb der Eurozone weiter auf eine lockere Geldpolitik angewiesen sind. Das hilft ihr, die Spannungen innerhalb des Währungssystems nicht zu groß werden zu lassen.
Auch die Prognosen des Internationale Währungsfonds (IWF) sprechen dafür, dass eine Zinswende noch nicht in Sicht ist. Für den Euroraum erwartet der IWF im kommenden Jahr ein reales Wachstum von 0,3 Prozent und eine Steigerung der Verbraucherpreise von 0,8 Prozent. Zum Umdenken wird es innerhalb der EZB erst kommen, wenn die Wirtschaft an Fahrt gewinnt und die Inflationsgefahr steigt. Ein solches Umfeld spricht für Floater- Anleihen. Bei diesen Anleihen erhalten Investoren einen attraktiven Mindestzins von drei Prozent Zusätzlich erhöht sich der Kupon im Verhältnis eins zu eins, wenn der Euribor (Zinssatz für Drei-Monats-Euro- Anlagen am Interbankenmarkt) steigt. Das Produkt eignet sich damit für Anleger, die sich eine attraktive Mindestverzinsung wünschen und an einem steigenden Zinssatz voll partizipieren möchten.
Quelle: RBS
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