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Bonus bei Novartis CEO: 2.9x höher als von Obermatt empfohlen |
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04.02.10 15:56 |
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- Die Firma Obermann erstellt den "Obermatt Bonusindex Novartis" für die britische Proxy Advisory Manifest. Manifest hat diese Woche mit dem Obermatt Bonusindex Novartis Resultat die Lohnhöhe von Daniel Vasella beurteilt und festgestellt, dass 2.9 mal mehr Bonus ausbezahlt wurde als nach den Berechnungen von Obermatt empfohlen wird.
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- [Stocknews.ch] Novartis hat für das Jahr 2009 dem CEO und VR-Präsident über CHF 6.4 Mio. an Bonus ausbezahlt, bei einem Fixsalär von CHF 3 Mio.. Wie beurteilen Sie dies?
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- [Hermann J. Stern] Es ist schon erstaunlich, dass an Herrn Vasella 212.85% seines Lohnes als Bonus ausbezahlt wurden, wenn bei Novartis gemäss eigenen Angaben der Bonus 200% normalerweise nicht übersteigen sollte. Im Vergleich zu den Peers kommen wir zum Schluss, dass höchstens 50% ausbezahlt werden sollten. Das ist ein grosser Unterschied der kaum zu erklären ist.
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- [Stocknews.ch] Frage zur Obermatt Bonusindex Methode. Sie benutzen bei Ihrer Methode als "Financial Metric" EBITDA und "Scaling Value" Sales. Sind Marktkapitalisierung und Dividenden-Auszahlung weniger relevant, bzw. indirekt bereits in diesen benutzten Werten die Sie einsetzen?
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- [Hermann J. Stern] Wir verwenden absichtlich nicht den Aktienkurs (rsp. Marktkapitalisierung, Dividenden, etc.), da dieser nicht das aktuelle Geschäft sondern die zukünftigen Erwartungen widerspiegelt. Diese Erwartungen sind aber stark von den Aussagen der Geschäftsleitung abhängig. Würden wir Aktienkurse für die Bonusbeurteilung verwenden, dann könnte dies von der Geschäftsleitung durch Informationspolitik manipuliert werden. Der EBITDA hingegen ist nur wenig manipulierbar. Daher wird er auch primär von Fundamentalinvestoren verwendet (Sie erinnern sich vielleicht an die „Cash is King“ Debatte). Interessant dazu: Link
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- Wir danken:
- Hermann J. Stern
- Dr. oec. HSG
- Geschäftsführer
- Obermatt AG
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- Mehr zur Obermatt Bonusindex Methode:
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- Der Obermatt Bonus Index berechnet die empfohlenen Bonushöhen auf Basis der indexierten operativen Leistungsmessung für börsennotierte Unternehmen und deren maßgeblichen Geschäftsbereichen. Die Indexierung des Bonus hat den Vorteil, dass dieser weder zu hoch, noch zu tief ausfällt, weil er nur die operative Leistung honoriert. Traditionelle, nicht-indexierte Bonuspläne hingegen zahlen im wirtschaftlichen Aufschwung zuviel und im Abschwung zu wenig, weil der ökonomische Zyklus „mit-vergütet“ wird. Indexierte Bonuspläne vermeiden dies, weil Leistung relativ zu Peerunternehmen beurteilt wird, so dass nur die operative Leistung gemessen wird und keine externen Faktoren wie Konjunkturzyklen, Rohstoffpreisschwankungen, etc. in die Berechnung einfließen. Indexierte Bonuspläne zahlen an Outperformer auch in der Rezession einen Bonus.
- Link: Hier Klicken
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