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Saxo Bank Kommentar: Rohstoffmärkte zwischen Stresstests und Sommerpause |
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26.07.10 17:13 |
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Das Marktgeschehen der vergangenen Woche wurde überwiegend geprägt von der US-amerikanischen Berichtsaison und den mit Spannung erwarteten Stresstest-Ergebnissen. „An den Rohstoffmärkten ging es hingegen eher ruhig zu“, berichtet Ole S. Hansen, Rohstoffexperte der Saxo Bank. „Leichte Anstiege bei Kupfer, Rohöl und Zucker hievten den CRB-Rohstoffindex um ein Prozent nach oben. Verkäufe bei Kakao, Kaffee und Getreide verhinderten aber weitere Aufwärtsbewegungen. Insgesamt hat der Index seit dem Tief im Mai jedoch um 8 Prozent auf 267 Punkte zugelegt.“ China hat die USA als weltweit grössten Energieverbraucher überholt. Auch wenn Chinas Stromproduktion zu 80 Prozent auf Kohle basiert, stieg die Nachfrage nach Öl im Reich der Mitte auf ein neues Rekordhoch und lag somit im Juni um 10 Prozent über dem Vorjahresniveau. Hansen hierzu: „Für Rohöl geht jetzt zwar die Sommerpause los, aber die Nachfrage aus China wird sich positiv auf die Preisentwicklung auswirken. Der Preis für das schwarze Gold bewegt sich zurzeit in einem schmalen Korridor und wird überwiegend von Ausseneinflüssen wie dem Dollarpreis und den Entwicklungen am Aktienmarkt bestimmt.“ Gewinnmitnahmen bei Gold liessen den Preis in der letzten Woche auf 1.175 US-Dollar je Unze fallen. Auch Gold-ETFs verzeichneten erstmals seit Monaten einen leichten Rückgang. „Dennoch scheinen die meisten Investoren diese Preiskorrektur auszusitzen und ihre Positionen zu halten“, beurteilt Hansen die Lage am Goldmarkt. „Erst ein Kursrückgang auf unter 1.146 Dollar könnte eine aggressive Welle von Goldabstössen auslösen.“
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