Logiernächte-Zunahme im Juni und im ersten Halbjahr 2010
04.08.10 10:45

 

Beherbergungsstatistik

Neuchâtel, 04.08.2010 (BFS) – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im Juni 2010 insgesamt 3,2 Millionen Logiernächte, was gegenüber Juni 2009 einer Zunahme um 6,1 Prozent (+186'000 Logiernächte) entspricht.

 

Rund 1,9 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Das sind 7,5 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode (+135'000). Die Gäste aus dem Inland verzeichneten 1,3 Millionen Logiernächte, was eine Zunahme von 4,1 Prozent bedeutet (+51'000 Logiernächte).

Für das erste Halbjahr 2010 lag die kumulierte Zahl der Logiernächte bei 17,5 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme um 2,1 Prozent (+367'000 Logiernächte) gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. Die Gäste aus der Schweiz verzeichneten 7,5 Millionen Logiernächte und damit eine Steigerung um 208'000 Einheiten (+2,9%). Bei den ausländischen Gästen erreichte die Logiernächtezahl 10 Millionen, was einem Plus von 159'000 Logiernächten (+1,6%) entspricht.


Logiernächtezahl der asiatischen Gäste steigt

Im Juni 2010 verzeichneten die Gäste vom asiatischen Kontinent eine Zunahme von 78'000 Logiernächten (+32%) gegenüber Juni 2009. China (ohne Hongkong) legte um 20'000 Logiernächte zu (+95%) und registrierte damit das stärkste absolute Wachstum des Kontinents und aller ausländischen Herkunftsländer. Es folgen Japan (+19'000 Logiernächte /+29%), Indien (+16'000 / +28%) und die Golfstaaten (+7200 / +28%). Der amerikanische Kontinent registrierte 28'000 zusätzliche Logiernächte (+12%). Unter den amerikanischen Ländern verzeichneten die Vereinigten Staaten mit einem Plus von 20'000 Logiernächten das deutlichste absolute Wachstum (+11%). Bei den Gästen aus Europa (ohne Schweiz) betrug die Nachfragesteigerung 1,8 Prozent, das sind 23'000 Logiernächte mehr als in derselben Vorjahresperiode. Die Besucherinnen und Besucher aus dem Vereinigten Königreich verzeichneten mit +12'000 Logiernächten die deutlichste absolute Steigerung des europäischen Kontinents (+7,4%). Es folgen Spanien und Frankreich mit einer Zunahme von je 4500 Logiernächten (+13% bzw. +4,3%). Deutschland verzeichnete einen Rückgang von 13'000 Logiernächten (-2,4%) und weist damit das deutlichste absolute Minus des Kontinents sowie aller Herkunftsländer auf. Es folgen die Niederlande mit 2000 Logiernächten weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode (-2,3%). Der Kontinent Ozeanien registrierte ein Logiernächtewachstum von 6'000 Einheiten (+24%), während Afrika einen leichten Rückgang von 110 Logiernächten (-0,4%) aufweist.

Unter den Tourismusregionen verbuchte die Zentralschweiz im Juni 2010 das stärkste absolute Logiernächtewachstum. Dieses umfasste 52'000 zusätzliche Logiernächte (+16%) gegenüber Juni 2009. Es folgen die Region Zürich und das Berner Oberland mit Zunahmen um 48'000 (+11%) bzw. 27'000 (+8%) Logiernächte. Genf wies ein Plus von 23'000 Einheiten auf (+9,1%). Lediglich die Tourismusregionen Graubünden und Tessin mussten einen Rückgang hinnehmen; er betrug 12'000 Logiernächte (-3,1%) bzw. 5600 Logiernächte (-2%).


Logiernächtezuwachs im ersten Halbjahr 2010


Im Verlauf des ersten Halbjahrs 2010 erreichte die inländische Nachfrage insgesamt 7,5 Millionen Logiernächte, was einer Zunahme um 208'000 Einheiten (+2,9%) gegenüber derselben Vorjahresperiode entspricht. Die ausländische Nachfrage lag im ersten Halbjahr 2010 bei 10 Millionen Logiernächten und registrierte damit ein Wachstum von 159'000 Einheiten (+1,6%). Das stärkste absolute Logiernächteplus ging auf das Konto der asiatischen Gäste, die 145'000 zusätzliche Logiernächte registrierten (+16%). China (ohne Hongkong) wies ein Plus von 44'000 Logiernächten, d.h. eine Zunahme um 38%, auf. Es folgen Indien und Japan mit einem Logiernächtewachstum von 34'000 (+19%) bzw. 19'000 (+12%) Einheiten.

 

Der amerikanische Kontinent verbuchte eine Zunahme von 74'000 Logiernächten (+8,4%) gegenüber dem ersten Halbjahr 2009. Die Vereinigten Staaten verzeichneten 48'000 zusätzliche Logiernächte (+7,6%). Dies entspricht der stärksten absoluten Zunahme aller ausländischen Herkunftsländer. Der Kontinent Ozeanien wies ein Logiernächteplus von 16'000 Einheiten auf (+16%). Demgegenüber registrierte der europäische Kontinent (ohne Schweiz) einen Rückgang um 71'000 Logiernächten (-0,9%). Deutschland verzeichnete ein Minus von 59'000 Logiernächten (-1,9%) und damit den deutlichsten absoluten Logiernächterückgang dieses Kontinents und aller Herkunftsländer. Es folgen die Niederlande (-16’000 / -3,3%) und das Vereinigte Königreich (-15'000 / -1,5%). Frankreich hingegen verbuchte 12'000 zusätzliche Logiernächte (+1,7%). Der afrikanische Kontinent wies einen Rückgang von 4000 Einheiten (-2,9%) auf.

Bei den Tourismusregionen ging das stärkste absolute Logiernächtewachstum im ersten Halbjahr 2010 mit 145'000 zusätzlichen Logiernächten (+6,6%) gegenüber derselben Vorjahresperiode auf das Konto der Region Zürich. Es folgen Genf und die Zentralschweiz mit Zunahmen von 94'000 Logiernächten (+7,4%) bzw. 80'000 (+5,4%). Demgegenüber verbuchte das Wallis den grössten absoluten Logiernächterückgang (-52'000 / -2,3%). Dahinter liegt das Schweizer Mittelland mit einem Minus von 26'000 Logiernächten (-3,2%).


Tourismusregionen


Seit Januar 2010 wird der Kanton Zug, der bis anhin zur Region «Zentralschweiz» zählte, der «Region Zürich» zugeordnet. Diese Änderung beruht auf der neuen Raumgliederung, die von den beiden betroffenen Tourismusregionen verabschiedet wurde. Diese Änderung wird im Rahmen dieser Medienmitteilung rückwirkend für die Jahre 2008 und 2009 vorgenommen.


BUNDESAMT FÜR STATISTIK
Pressestelle

Comment - Kommentar
Add NewSearchRSS
Name:
RE:

Powered by JoomlaCommentCopyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved.Homepage: http://cavo.co.nr/

 
< Prev   Next >