Newave: Im 1. Halbjahr 2010 zufriedenstellende Leistung
17.08.10 07:10

 

NEWAVE GIBT SOLIDES RESULTAT FÜR DAS 1. HALBJAHR 2010 BEKANNT


Newave hat im 1. Halbjahr 2010 trotz eines schwierigen Umfelds in einigen ihrer USV-Märkte eine zufriedenstellende Leistung erzielt. Der konsolidierte Nettoumsatz sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1% von CHF 39,4 Mio. auf CHF 39,0 Mio. Das Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen betrug 1,4%.

 

Mit einem EBITDA von CHF 6,3 Mio. resultierte erneut eine bemerkenswerte EBITDA-Marge von 16,3%. Newave erreichte im 1. Halbjahr 2010 einen EBIT von CHF 5,1 Mio. (13% Marge) und einen Reingewinn von CHF 3,5 Mio. Dank ihrer technologischen Marktführerschaft ist Newave gut positioniert, um sich eröffnende Wachstumschancen zu nutzen. Das Unternehmen konzentriert sich auch zukünftig darauf, seine langfristige Strategie fortzuführen und eine möglichst hohe Rentabilität aufrechtzuerhalten.


Newave Energy Holding SA (SIX Swiss Exchange: NWEN) wies einen konsolidierten Nettoumsatz von CHF 39,0 Mio. aus, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum (CHF 39,4 Mio.) um 1% entspricht. Das Umsatzwachstum zu konstanten Wechselkursen betrug 1,4%. Nach einem deutlichen Nachfrageeinbruch im Jahr 2009 schnellte der Umsatz in Osteuropa im 1. Halbjahr 2010 um 24% in die Höhe, während die Umsätze in Westeuropa 2010 nur geringfügig zulegten (+0,3%). In den restlichen Regionen verzeichnete Newave einen kräftigen Umsatzanstieg (+22%), der in erster Linie der höheren Nachfrage aus Asien zu verdanken war. In der Schweiz hielten sich die Kunden mit ihren Investitionsentscheidungen zurück und verschoben einige Grossprojekte. Infolgedessen sank der Umsatz in der Schweiz gegenüber der Vorjahresperiode um 29%. Positiv zu vermerken ist dabei, dass sich der Auftragseingang in der Schweiz gegen Ende des 1. Halbjahres allmählich erholte, sodass der Auftragsbestand am 30. Juni 2010 über dem Vorjahresniveau lag.


Gemessen am Bruttoumsatz bleibt Westeuropa für Newave mit einem Anteil von 64% der wichtigste Markt. Der Umsatzanteil der Schweiz betrug 14%, während sich derjenige Osteuropas auf 7% erhöhte. Die restlichen Märkte, darunter namentlich Südamerika und Südostasien, steuerten 15% zum Bruttoumsatz bei.
 
Newave konnte ihre Rentabilität im 1. Halbjahr 2010 halten. Die Materialkosten für verkaufte Produkte verringerten sich um rund CHF 1 Mio. auf CHF 21,9 Mio. Der Bruttogewinn nahm in der Berichtsperiode um 1,8 Prozentpunkte auf 46,4% zu. Newave trieb ihre Strategie, Forschung und Entwicklung sowie Sales und Marketing auszubauen, weiter voran. Der daraus resultierende höhere Personalbestand liess den Personalaufwand um CHF 0,5 Mio. auf CHF 8,9 Mio. steigen. Der übrige Betriebsaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum um CHF 0,4 Mio. auf CHF 3,4 Mio. Dies war den Kosten im Zusammenhang mit dem Aufbau neuer Niederlassungen in China, Indien und Italien zuzuschreiben. Das EBITDA kam im 1. Halbjahr 2010 auf CHF 6,3 Mio. und die EBITDA-Marge auf 16,3% zu liegen (Vorjahr: CHF 6,7 Mio. bzw. 16,9%). Der EBIT betrug CHF 5,1 Mio. (13% Marge), gegenüber CHF 5,4 Mio. 2009 (13,8% Marge). Der durch Währungsverluste geschmälerte Reingewinn für den Berichtszeitraum bezifferte sich auf CHF 3,5 Mio.
 


Positiver operativer Cashflow


Newave gelang es, den Lagerbestand gegenüber Ende 2009 im Wesentlichen konstant zu halten. Der Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit war positiv und betrug CHF 4,2 Mio., im Vergleich zu CHF –1,8 Mio. im 1. Halbjahr 2009. Der Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei CHF –2,7 Mio. Dies war primär den Investitionen in Sachanlagen von CHF 1,9 Mio. zuzuschreiben, die im Zusammenhang mit der im Juni 2010 neu eröffneten Produktionsstätte standen. Der Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit bezifferte sich auf CHF –3,4 Mio., da Newave im Mai 2010 zum ersten Mal seit ihrer Gründung eine Dividendenausschüttung über CHF 3 Mio. vornahm.
 


Solide Bilanz


Newave weist nach wie vor eine gesunde Bilanz vor. Bei Aktiven von CHF 92,9 Mio. betrug die Netto-Cashposition per 30. Juni 2010 CHF 24,9 Mio. und die Eigenkapitalquote 77,9%. Das Unternehmen verfügt somit über eine solide Basis, um seine Aktivitäten in naher Zukunft weiter auszubauen.
 

 

Ausblick


Newave startet mit einem gut gefüllten Auftragsbuch, einer starken Bilanz und einer strikten Kostenkontrolle in das 2. Halbjahr 2010. Branchenexperten rechnen 2010 für die USV-Märkte insgesamt nur mit einer zaghaften Erholung, die frühestens 2011 an Schwung gewinnen wird. Auch Newave teilt diese Einschätzung. Angesichts dieser Tatsachen erwartet Newave für 2010 ein mit 2009 vergleichbares Gesamtjahresergebnis. Dank ihrer technologischen Marktführerschaft und der Massnahmen zur Förderung des Servicegeschäfts ist Newave gut positioniert, um die Wachstumschancen in den kommenden Jahren zu nutzen. Das Unternehmen wird sich auch zukünftig darauf konzentrieren, seine langfristige Strategie weiterzuverfolgen und eine möglichst hohe Rentabilität aufrechtzuerhalten..
 

 

 

 
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