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Beherbergungsstatistik Logiernächtezunahme im Juli 2010
Neuchâtel, 03.09.2010 (OFS) – Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) verzeichnete die Hotellerie in der Schweiz im Juli 2010 insgesamt 4,3 Millionen Logiernächte, was gegenüber Juli 2009 einer Zunahme um 5,3 Prozent (+214'000 Logiernächte) entspricht. Rund 2,5 Millionen Logiernächte gingen auf das Konto der ausländischen Gäste. Das sind 6,9 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode (+160'000 Logiernächte). Die Gäste aus dem Inland verzeichneten 1,8 Millionen Logiernächte, was eine Zunahme von 3,1 Prozent bedeutet (+54'000 Logiernächte). Die kumulierte Zahl der Logiernächte von Januar bis Juli 2010 betrug 21,7 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme um 2,7 Prozent (+581'000 Logiernächte) gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. Die ausländischen Gäste verzeichneten 12,5 Millionen Logiernächte und damit einen Anstieg um 319'000 Einheiten (+2,6%). Mit insgesamt 9,3 Millionen Logiernächten wies die inländische Nachfrage eine Zunahme um 262'000 Logiernächte (+2,9%) auf.
Mehr Logiernächte aus Asien
Im Juli 2010 verzeichneten die Gäste vom asiatischen Kontinent eine Zunahme von 112'000 Logiernächten (+30%) gegenüber Juli 2009. Die Golfstaaten registrierten ein Plus von 52'000 Logiernächten (+49%) und damit das stärkste absolute Wachstum des Kontinents und aller ausländischen Herkunftsländer. Es folgen China (ohne Hongkong) (+22'000 Logiernächte / +92%), Japan (+17'000 / +15%) und Indien (+8800 / +22%). Demgegenüber registrierte Israel einen Rückgang von 1600 Logiernächten (-6,9%). Der amerikanische Kontinent verbuchte eine Logiernächtezunahme von 22'000 Einheiten (+9,2%).
Mit 14'000 zusätzlichen Logiernächten verzeichneten die Vereinigten Staaten das deutlichste absolute Wachstum (+7,6%) dieses Kontinents. Bei den Gästen aus Europa (ohne Schweiz) lag die Nachfragesteigerung bei 20’000 Logiernächten, was einer Zunahme von 1,2 Prozent entspricht. Unter den europäischen Ländern registrierten die Niederlande mit einem Plus von 8100 Logiernächten (+5,2%) die deutlichste absolute Steigerung, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit einer Zunahme um 5800 Logiernächte (+3%). Deutschland verzeichnete hingegen ein Minus von 16'000 Logiernächten (-2,6%) und weist damit die deutlichste absolute Abnahme des Kontinents sowie aller Herkunftsländer auf. Es folgt Griechenland mit einem Logiernächterückgang von 1100 Einheiten (-9,7%). Der Kontinent Ozeanien verbuchte ein Wachstum von 7200 Logiernächten (+27%), während Afrika einen Rückgang von 690 Einheiten registrierte (-2,6%).
Logiernächtezuwachs in den meisten Tourismusregionen
Bei den Tourismusregionen ging das stärkste absolute Logiernächtewachstum im Juli 2010 mit 55'000 zusätzlichen Logiernächten (+12%) gegenüber derselben Vorjahresperiode auf das Konto der Region Zürich. Es folgen die Zentralschweiz mit einem Plus von 34'000 Logiernächten (+8,2%), Genf mit einem Wachstum von 33'000 Logiernächten (+13%) und das Berner Oberland mit 32'000 zusätzlichen Einheiten (+6,6%). Demgegenüber verbuchte das Tessin den stärksten absoluten Logiernächterückgang (-11'000 / -2,6%). Es folgt die Region Basel mit einem Minus von 1300 Logiernächten (-1%).
Tourismusregionen
Seit Januar 2010 wird der Kanton Zug, der bis anhin zur Region «Zentralschweiz» zählte, der «Region Zürich» zugeordnet. Diese Änderung beruht auf der neuen Raumgliederung, die von den beiden betroffenen Tourismusregionen verabschiedet wurde. Diese Änderung wird im Rahmen dieser Medienmitteilung rückwirkend für die Jahre 2008 und 2009 vorgenommen.
BUNDESAMT FÜR STATISTIK Pressestelle
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