| Walter Meier mit nahezu verdoppeltem Konzerngewinn |
| 22.02.11 08:18 | |
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- Leichter Umsatzrückgang um 2.1 Prozent auf CHF 645.4 Mio. - Währungs- und konsolidierungsbereinigt resultierte ein Umsatzplus von 5.3 Prozent - Deutliche Steigerung der EBIT-Marge von 4.7 auf 7.9 Prozent - Konzerngewinn mit CHF 41.2 Mio. deutlich über Vorjahr - Beantragte Ausschüttung CHF 12.50 pro Namenaktie -A- “Dank der erfolgreich umgesetzten Fokussierung auf die Kerngeschäfte, der Wirtschaftserholung und der für uns günstigen Währungskursentwicklungen konnten wir vor allem im zweiten Halbjahr ein nahezu perfektes Resultat erzielen”, kommentiert CEO Silvan G.-R. Meier das Jahresergebnis 2010. “Am meisten Freude bereiten mir die neuen Rekorde bei EBIT-Marge und Nettoliquidität.” Erfolgs- und Geldflussrechnung Umsatz Walter Meier erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz von CHF 645.4 Mio. (Vorjahr CHF 659.0 Mio.). Damit wird ein Rückgang von 2.1 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen. Währungsbereinigt resultierte aus den fortgesetzten Geschäftsaktivitäten ein organisches Wachstum von 5.3 Prozent. Nach dem deutlichen Umsatzeinbruch im Jahr 2009 in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise konnte in den meisten Geschäftseinheiten wieder ein moderates Wachstum erzielt werden. Organisch wachsen konnte insbesondere die Fertigungstechnik, die von der Krise am stärksten betroffen war. Betriebserfolg Der EBIT konnte im Vorjahresvergleich um 64.3 Prozent auf CHF 51.1 Mio. gesteigert werden. Die EBIT-Marge betrug 7.9 Prozent (Vorjahr 4.7 Prozent). Während die Ertragskraft der Klimatechnik trotz der Restrukturierung in Frankreich auf dem Niveau der Vorjahre gehalten werden konnte, zeigte sich die Fertigungstechnik deutlich erholt. Aufgrund der hohen Umsatz- und Importanteile verschiedener Geschäftseinheiten in der Schweiz hat die im Vergleich zum Euro und zum US-Dollar starke Heimwährung die Margen- und Ergebnisentwicklung gestützt. Äusserst zufriedenstellend verlief die Entwicklung des nordamerikanischen Fertigungsgeschäftes, das nach dem Abschluss der erfolgreichen Restrukturierung in der zweiten Jahreshälfte 2009 nun ein erstes vollständiges Jahr in der neuen Aufstellung zum Ergebnis beitrug. Der im April 2010 begonnene Umbau des französischen Klimageschäftes, mit dem Ausstieg aus dem Handel mit Klimageräten und anderen Produkten sowie der Fokussierung auf das profitable Kerngeschäft mit Luftbefeuchtung, wurde per Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen. Die der Jahresrechnung 2010 belasteten Kosten für den Umbau beliefen sich auf CHF 2.8 Mio. Konzerngewinn Für das Jahr 2010 resultierte ein Konzerngewinn von CHF 41.2 Mio. Damit konnte der Gewinn des Vorjahres nahezu verdoppelt werden, obschon sich die Kursentwicklung des Schweizer Frankens im Finanzergebnis ausserordentlich negativ niederschlug. Dieser Effekt wurde im Steueraufwand durch die Aktivierung eines Teils der Verlustvorträge in den USA weitgehend ausgeglichen. Das Konzernergebnis entspricht einem Gewinn je Namenaktie -A- von CHF 19.09 (Vorjahr CHF 10.37). Cashflow Der Free Cashflow lag mit CHF 41.0 Mio. deutlich unter dem durch Einmaleffekte geprägten Vorjahreswert (CHF 73.2 Mio.). Das betriebsnotwendige Vermögen veränderte sich nur unwesentlich. Dies bedeutet, dass sich die im Jahr 2009 umgesetzten Massnahmen zur Optimierung des Working Capitals als nachhaltig erwiesen. Aufgrund einer Zurückhaltung bei Investitionen und Akquisitionen verbleibt damit ein Grossteil des Konzerngewinns als Free Cashflow. Bilanz und Personelles Bilanz Die Bilanzsumme reduzierte sich zum Stichtag von CHF 337.4 Mio. auf CHF 320.6 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf eine deutliche Rückführung der Finanzverbindlichkeiten, das laufende Aktienrückkaufprogramm sowie auf die Ausschüttung und die Kurseffekte bei der Konsolidierung der ausländischen Geschäftseinheiten zurückzuführen. Per Ende 2010 resultierte eine nochmals verbesserte Eigenkapitalquote von 53.2 Prozent (Vorjahr 48.1 Prozent). Aufgrund der positiven Entwicklung des Cashflows konnten die Finanzverbindlichkeiten von CHF 25.4 Mio. auf CHF 1.6 Mio. nahezu eliminiert und die Nettoliquidität von CHF 28.9 Mio. auf CHF 45.6 Mio. gesteigert werden. Personelles Die Anzahl Mitarbeitende im Walter Meier Konzern nahm per 31. Dezember 2010 von 1575 im Vorjahr um 26 auf 1549 ab. Im Segment Klimatechnik waren 1221 Mitarbeitende beschäftigt, in der Fertigungstechnik 283 und in den Zentralbereichen 45 Mitarbeitende. Die Leitung des Konzernbereichs Tools, die der CFO interimistisch inne hatte, konnte gegen Ende des Berichtsjahres mit Mark Lang besetzt werden. Neben verschiedenen Tätigkeiten im Ausland bringt Mark Lang umfangreiche Erfahrungen aus unterschiedlichen und für unser Geschäft relevanten Managementfunktionen ein. Klimatechnik Das Segment Klimatechnik erzielte einen Umsatz von CHF 430.5 Mio. Gegenüber dem Vorjahr (CHF 440.1 Mio.) resultierte ein Rückgang von 2.2 Prozent. Währungsbereinigt ergab sich aus den fortgesetzten Geschäftsaktivitäten ein organisches Umsatzwachstum von 2.6 Prozent. Weiterhin sehr robust zeigte sich der Heimmarkt Schweiz und das globale Befeuchtungsgeschäft, deutliche Zuwächse konnten im deutschen Markt erzielt werden. Mit einem EBIT von CHF 38.2 Mio. und einer EBIT-Marge von 8.9 Prozent konnte die Ertragskraft des Vorjahres leicht gesteigert werden. Das Segment Klimatechnik profitierte dabei von der starken Heimwährung, wodurch die Einmalkosten für die Restrukturierung in Frankreich in Höhe von CHF 2.8 Mio. kompensiert wurden. Fertigungstechnik Im Segment Fertigungstechnik wurde im Jahr 2010 ein Umsatz von CHF 214.9 Mio. erzielt. Dies entspricht einem Umsatzrückgang zum Vorjahr von 1.8 Prozent, bereinigt um Währungseffekte resultiert aus den fortgesetzten Geschäften ein organischer Umsatzzuwachs von stolzen 11.1 Prozent. Neben deutlichem Wachstum in Nordamerika erholte sich seit der zweiten Jahreshälfte 2010 auch das Geschäft mit Fertigungslösungen für die automatisierte Metallbearbeitung im Schweizer Markt. Nach einem Verlust im Jahr 2009 konnte im Vorjahr mit einem EBIT von CHF 15.6 Mio. und einer Marge von 7.3% ein deutlich verbessertes Ergebnis erzielt werden. Generalversammlung Der Verwaltungsrat von Walter Meier beantragt der Generalversammlung vom 15. März 2011 eine Ausschüttung in Form einer Nennwertreduktion von CHF 2.50 pro Namenaktie -A- und CHF 0.50 pro Namenaktie -B- sowie eine Dividende von CHF 10.00 pro Namenaktie -A- und CHF 2.00 pro Namenaktie -B-. Dr. Reto E. Meier, Prof. Dr. Kurt Schiltknecht und Heinz Roth stellen sich für eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat zur Verfügung. Ausblick 2011 Vorausgesetzt, dass die weltweite Konjunkturentwicklung einigermassen stabil bleibt, erwartet Walter Meier für 2011 keine substanziellen Veränderungen zum Vorjahr. In der Klimatechnik ist davon auszugehen, dass die Baukonjunktur in der Schweiz das erfreuliche Niveau der Vorjahre halten kann, während in der Fertigungstechnik zu erwarten ist, dass sich die positive Entwicklung in USA fortsetzen wird. Falls die Weltwirtschaft nicht mit einer erneuten Krise konfrontiert wird, geht Walter Meier in den internationalen Märkten der Klimatechnik und der Fertigungstechnik insgesamt von einer stabilen bis leicht besseren Umsatzentwicklung aus, wobei diese in den verschiedenen Märkten unterschiedlich sein kann. |
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