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Trotz des erneut schwierigen Umfelds kann Newave auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurückblicken. Der Nettoumsatz stieg um 3,1% und die Profitabilität verbesserte sich, obwohl der Euro zum Schweizer Franken deutlich an Wert verloren hat. Newave erzielte einen konsolidierten Nettoumsatz von CHF 80,6 Mio., gegenüber CHF 78,1 Mio. in 2009. Zu konstanten Wechselkursen konnte der Nettoumsatz um rund 9% gesteigert werden.
Der EBIT verbesserte sich auf CHF 10,8 Mio. (EBIT-Marge: 13,4%), und der Reingewinn erhöhte sich im Berichtszeitraum auf CHF 8,1 Mio. Diese solide Performance belegt, dass Newave seine Strategie des profitablen Wachstums fortsetzte und 2010 seine Stellung als Marktführer bei der dreiphasigen USV-Technologie festigte. 2011 will Newave beim Nettoumsatz stärker organisch wachsen und die Profitabilität zu konstanten Wechselkursen weiter steigern. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom Mai 2011 eine Dividende von CHF 1.0 pro Namenaktie und die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung. Newave Energy Holding SA (SIX Swiss Exchange: NWEN) erwirtschaftete einen konsolidierten Nettoumsatz von CHF 80,6 Mio. (2009: CHF 78,1 Mio.) und erzielte im 2010 ein Umsatzwachstum von 3,1%. Zu konstanten Wechselkursen stieg der Nettoumsatz um 9%. Trotz des anspruchsvollen Umfelds wuchs Newave schneller als die Märkte, in denen das Unternehmen aktiv ist, und konnte 2010 Marktanteile gewinnen.
In Westeuropa erholten sich die Umsätze 2010 moderat. Aufgrund der negativen Währungseffekte ging der Umsatz von Newave gegenüber dem Vorjahr mit 0,6% jedoch leicht zurück. In der Schweiz stieg die Nachfrage erst im 2. Halbjahr 2010 wieder. Einige Kunden hielten sich mit ihren Investitionsentscheidungen nach wie vor zurück, daher lag der Umsatz in der Schweiz 7,4% unter dem Vorjahresniveau. Kräftige Umsatzzuwächse verzeichneten dagegen andere Regionen wie Osteuropa (+42,1%), Südostasien und Lateinamerika (+17,2%). Gemessen am Bruttoumsatz bleibt Westeuropa mit einem Anteil von 62% (2009: 64%) weiterhin der wichtigste Markt für Newave. Der Umsatzanteil der Schweiz lag bei 15% (2009: 17%). Der Anteil Osteuropas am Bruttoumsatz erreichte nahezu 7% (2009: 5%), die übrigen Märkte steuerten 16% zum Bruttoumsatz bei (2009: 14%). Trotz der nur allmählich einsetzenden Erholung der USV-Märkte, in denen Newave tätig ist, und der negativen Währungseffekte konnte Newave die Profitabilität steigern. Infolge des höheren konsolidierten Nettoumsatzes und der stabilen Materialkosten für verkaufte Produkte, die 2010 CHF 43,1 Mio. betrugen, stieg die Bruttomarge von 44,9% 2009 auf 46,5% 2010.Newave setzte ihre Strategie, Forschung & Entwicklung sowie Sales & Marketing auszubauen, weiter fort. Der daraus resultierende höhere Personalbestand liess den Personalaufwand 2010 um CHF 1,8 Mio. auf CHF 18,7 Mio. steigen. Der übrige Geschäftsaufwand nahm um CHF 0,4 Mio. auf CHF 7,0 Mio. zu, einschliesslich der Kosten der Gruppe im Zusammenhang mit dem Aufbau neuer Niederlassungen. Der EBITDA stieg auf CHF 13,3 Mio. und die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 16,6% (2009: EBITDA von CHF 12,7 Mio. und EBITDA-Marge von 16,3%). Auf Stufe EBIT resultierte ein Gewinn von CHF 10,8 Mio., nach CHF 10,0 Mio. in 2009. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 13,4% nach 12,8% im Vorjahr. Trotz der ungünstigen Währungseffekte steigerte Newave den Gewinn gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresgewinn belief sich auf CHF 8,1 Mio. (2009: CHF 8,0 Mio.).
Positiver operativer Cashflow
Der Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit blieb im 2010 mit CHF 6,4 Mio. auf Vorjahresniveau. Der Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei CHF 7,3 Mio., hauptsächlich aufgrund von Investitionen in Sachanlagen im Gesamtbetrag von CHF 5,7 Mio. Der Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit bezifferte sich infolge der Dividendenausschüttung von CHF 3,0 Mio. und des Kaufs eigener Aktien von netto CHF 1,2 Mio. auf CHF 4,1 Mio.
Solide Bilanz
Newave verfügt über eine sehr gesunde Bilanz. Per 31. Dezember 2010 wurde eine Bilanzsumme von CHF 92,6 Mio. und eine Netto-Cashposition von CHF 21,1 Mio. ausgewiesen. Bei einem Eigenkapital von CHF 75,4 Mio. erreichte die Eigenkapitalquote 81,4%. Das Unternehmen verfügt daher über eine solide Basis, um in seinen Märkten weitere Wachstumschancen zu nutzen.
Antrag des Verwaltungsrats Im Einklang mit der Politik des Verwaltungsrats der Newave und angesichts der soliden Ergebnisse im Geschäftsjahr 2010 und der robusten Bilanz beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 6. Mai 2011 die Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.0 pro Namenaktie. Die Kapitalreserven (Agio) werden, vorbehaltlich der Zustimmung der Schweizer Steuerbehörden, für die Ausschüttung zukünftiger Dividenden verwendet. Aus den Kapitalreserven ausgeschüttete Dividenden sind verrechnungssteuerfrei. Der Verwaltungsrat beantragt zudem die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung gemäss Artikel 10 der Statuten der Newave Energy Holding SA von derzeit 5%.
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Newave dank Innovation
Newave ergänzt die bestehende Produktlinie PowerWave 33 mit neuen USV-Standgeräten von 400 und 500 kVA, deren Markteinführung für 2011 geplant ist. Diese innovative Produktlinie wurde vor kurzem erstmals an der CeBIT 2011 vorgestellt. Über diese leistungsstarken USV-Systeme will Newave im rasch wachsenden geschäftskritischen Markt für grosse Rechenzentren Fuss fassen.
Newave plant die Einführung einer neuen, interessanten modularen Produktlinie, mit der im mittleren Leistungs- und im Hochleistungsbereich das Geschäft weiter ausgebaut werden soll. Das neue innovative Design bringt Newave in der Modulartechnologie einen Schritt vorwärts und stärkt die Wettbewerbsposition des Unternehmens weiter. Die Produktlinie dürfte gegen Ende des Jahres eingeführt werden.
Neuer CEO seit 1. Januar 2011
Im Oktober 2010 ernannte der Verwaltungsrat der Newave David Bond, 48, per 1. Januar 2011 zum neuen Chief Executive Officer der Gruppe. David Bond ist seit über 20 Jahren in der USV-Branche tätig und hatte in dieser Zeit diverse Führungspositionen inne. Nach Ablauf einer zweimonatigen Übergabezeit Ende Dezember 2010 übernahm David Bond am 1. Januar 2011 die Führungsverantwortung für Newave.
Ausblick
Newave ist in seinen USV-Märkten gut positioniert und wird seine bewährte langfristige Unternehmensstrategie fortsetzen. Dem weiteren Ausbau des höchst profitablen Servicegeschäfts gilt 2011 ein besonderes Augenmerk. Das Unternehmen wird das Serviceangebot schrittweise ausweiten und zusätzliche Schulungen für sein Verkaufspersonal durchführen, um so den Anteil der wertsteigernden Dienstleistungen stetig zu erhöhen.
In den nächsten Jahren will Newave mit einer innovativen Technologie, einer hohen Produktqualität und überdurchschnittlichen Qualitätsstandards bei den Dienstleistungen seine Marktstellung in Europa und ausgewählten neuen USV-Märkten ausbauen. Branchenexperten rechnen für 2011 insgesamt mit einer deutlichen Erholung der USV-Märkte, eine Einschätzung, die auch Newave teilt. Vorbehaltlich stabiler Wechselkursverhältnisse will Newave 2011 organisch stärker wachsen und die Profitabilität über ein diszipliniertes Kostenmanagement weiter steigern.
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