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Eine vom CFA Institute durchgeführte Umfrage unter seinen europäischen Mitgliedern im Vorfeld des G20‐Gipfels in Canne ergibt, dass 63% der Finanzexperten einen Zusammenbruch der Eurozone für unwahrscheinlich halten. Mehr Europa sei ein realistisches Szenario für einen Ausweg aus der Krise.
Zürich, 3. November 2011 – Eine gerade durchgeführte Umfrage unter den europäischen Mitgliedern des CFA Instituts, der weltweiten Organisation für Investment Experten, zeigt, dass ein Grossteil der Finanzexperten in Europa ein Scheitern des Euro für unwahrscheinlich hält. Wird entgegen der Erwartung der Experten jedoch keine Lösung für die Euro‐Krise gefunden, halten sie die Folgen für immens: 70% der Investment Experten setzen den Zusammenbruch des Euro mit dem Scheitern der Europäischen Union gleich. Befragt zu möglichen Lösungen für die Krise in der Eurozone hielt die Hälfte der Experten (51%)eine Fiskalunion für hilfreich, inklusive der Schaffung eines Europäischen Finanzministeriums mit Befugnissen zur Steuererhebung im Euroraum. Ausserdem sind 61% der Befragten der Meinung, dass sowohl die Regierungen der Länder als auch der Privatsektor verantwortlich für die Krise sind, nur 3% vertreten die Überzeugung, dass ausschliesslich der private Sektor die Krise verursacht hat. Nitin Mehta, CFA, Geschäftsführer des CFA Instituts für Europa, den Mittleren Osten und Afrika: “Eine weitere interessante Erkenntnis ist, dass über die Hälfte der Befragten auch der Meinung sind, dass die Länder, die ihre Staatsschulden nicht begleichen können, nicht aus der Währungsunion ausgeschlossen werden sollten.“ Die Umfrage wurde vom 10. bis 16. Oktober an 6‘000 europäische Mitglieder des CFA Institute geschickt und ergab 475 Teilnehmer (25% Portfolio Manager, 10% Research Analysten, 8% Risk Manager, 6% Chief Level Executives, 6% Relationship Manager, 5% Corporate Financial Analysten, 5% Investment Banking Analysten, 35% Andere).
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