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Der preisliche Abstand zwischen der US-Ölsorte WTI und der europäischen Sorte Brent hat sich innerhalb der vergangenen zwei Wochen von 27,40 Dollar auf 16,18 Dollar verringert. Dies liegt an der Outperformance von WTI im Vergleich zum Brent, ausgelöst durch eine überraschende Verringerung der Lagerbestände im Ölverteilungsknoten Cushing in den Vereinigten Staaten.
Das US-Energieministerium meldet einen Rückgang der Lagerbestände um 14% seit Jahresbeginn. Außerdem exportieren die USA vermehrt Mineralölprodukte ins Ausland. Die Exporte von Benzin und Destillaten stiegen im August auf 747.000 Barrels pro Tag. Das ist das höchste Niveau seit dem Jahr 1945.
Die steigenden Ölpreise könnten die US-Wirtschaft, die sich im dritten Quartal robust hielt, belasten, denn sie wirken wie eine Steuererhöhung für die Verbraucher, die ihrerseits beim Konsum sparen müssen. Da zwei Drittel der US-Wirtschaft vom Konsum getragen wird, wirkt sich eine Zurückhaltung der Verbraucher negativ auf das gesamte Wachstum aus. Tatsächlich glauben Analysten, dass die Preise weiter steigen werden. Der frühere Geschäftsführer der Internationalen Energieagentur (IEA), Nobuo Tanaka, hat vor den Gefahren eines hohen Ölpreises für die Weltwirtschaft gewarnt.
Sollte der Ölpreis für die Nordsee-Sorte Brent über 100,00 US-Dollar je Barrel bleiben, könnte eine Finanzkrise wie im Jahr 2008 entstehen, zitiert Reuters den Rohstoffexperten. Für die Produzenten und Konsumenten sei ein Ölpreis von 70 bis 80 US-Dollar je Barrel bei der Sorte Brent jetzt der beste Preis.
Auf diesem Niveau könnte der Ausbau der Ölförderung weiter angeregt werden, ohne dass die Belastung für die Weltwirtschaft zu groß werde. Der Kurs für ein Barrel der Sorte Brent notiert am Montag knapp unter der 110 US-Dollar-Marke. Damit notiert der Kurs fast dreimal so hoch wie der Tiefstand auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor drei Jahren.
Auch Analysten rechnen teilweise mit steigenden Ölpreisen. Die US-Sorte WTI könnte bis auf 120 Dollar pro Barrel steigen, von aktuell 92 Dollar pro Barrel, so ein Analyst. Tatsächlich scheinen hier die technische Analyse und die Fundamentalanalyse ein stimmiges Bild zu liefern. Angesichts der Eintrübung der Konjunkturerwartungen ist eine Wette auf steigende Ölpreise aber nicht ohne Risiko. Sollte die Nachfrage fallen, könnte sich auch die Rally im Ölpreis als nicht nachhaltig erweisen.
Defender VONTI auf WTI Light Sweet Crude Oil in USD Basiswert: WTI Light Sweet Crude Oil Future (Nearest) Valor: 1257 2402 Emissionspreis / Nennwert: 100% / USD 1'000.00 Anfangsfixierung/ Schlussfixierung: 18.11.2011 / 16.11.2012 Barriere*: 65% (daily monitoring) Coupon*: 9.05% (8.95% p.a.) In Zeichnung: bis 18.11.2011 (12:00 Uhr)
VONCERT Open End auf den JPMCCI Crude Oil Total Return Index in qCHF Basiswert: JPMCCI Crude Oil Total Return Index Valor / Symbol: 1132 8867 / ETCCOC Währung: Quanto CHF Laufzeit: Open End Initiale Managementgebühr: 1.0% p.a. Aktueller Briefkurs*: 99.10
* indikativ
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