Regierungs-Vertreter von Waadt und Basel-Stadt treffen Novartis-Führung
11.11.11 18:01

 

Regierungsvertreter von Waadt und Basel-Stadt treffen im Beisein von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann die Novartis-Führung

Bern, 11.11.2011 -
Vertreter der Waadtländer Regierung haben am 10. und 11. November 2011 in Lausanne die Generaldirektion von Novartis getroffen. Am 11. November beteiligten sich auch Vertreter der Basler Regierung, Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella sowie Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann an den Gesprächen über die Zukunft der Novartis-Standorte in Prangins und Basel. Alle Parteien waren sich einig, die Diskussionen zu vertiefen, um für alle akzeptable Lösungen zu finden.
 

Die Waadtländer Delegation, der die Staatsräte Pascal Broulis, Philippe Leuba und Pierre-Yves Maillard angehörten, betonte die Bedeutung einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur für den Kanton. Zudem legten die Regierungsvertreter Wert auf die Erhaltung industrieller Aktivitäten entlang dem Genfersee. Sie verwiesen auch auf die Qualität der Rahmenbedingungen am Standort Prangins.

Die Regierungsvertreter des Waadtlandes bekundeten grosses Interesse, den Produktionsstandort in Prangins zu erhalten. Sie argumentierten insbesondere mit den zwei Universitätsspitälern in einem Einzugsgebiet von 1,5 Millionen Einwohnern sowie einem besonders dichten Netz von Hochschulen und Fachhochschulen, die rund um die ETH Lausanne ein sehr grosses Potenzial beinhalten.

Die Vertreter des Kantons Waadt und von Novartis waren einverstanden, gemeinsam Vorschläge bezüglich des Produktionsstandorts Prangins vertieft zu prüfen.

Seitens der Kantonsregierung von Basel-Stadt bekräftigten die Regierungsräte Christoph Brutschin und Carlo Conti ihre Forderung, die Kündigungen am Novartis-Hauptsitz in Basel auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Der Forschungsstandort müsse erhalten bleiben und die vorgesehenen Investitionen zeitgerecht umgesetzt werden.

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) begrüsste im Anschluss an das Gespräch das konstruktive Gesprächsklima und den gemeinsamen Willen, die Diskussionen weiterzuführen.

 
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