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Helvetia: Breit diversifiziertes Immobilien-Portfolio erweist sich als vglw. risikoarm |
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02.12.11 10:02 |
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Stocknews.ch: Die SNB schreibt im Financial Stability Report, dass die Immobilienpreise für Wohnobjekte teilweise Überhitzungstendenzen aufweisen. Dies nicht nur bei privaten Eigentümern sondern auch bei Kommerziellen. Die Swiss Life sieht ihre Wohnimmobilien als nicht von Überhitzung betroffen. Ist dies eine Beobachtung, welche die Helvetia auch macht?
Helvetia: Grundsätzlich ja. Wir rechnen nicht mit einer flächendeckenden Überhitzung des Immobilienmarktes. Indikatoren diesbezüglich gibt es lediglich aus einzelnen Regionen (inbesondere Genf und Zürich), wobei dort wohl insbesondere grosse Einzelobjekte (Villen) den Gefahren der Spekulation ausgesetzt sind. Unser Immobilienportfolio ist sehr breit diversifiziert – auch geografisch.
Stocknews.ch: Versicherungen haben einen ständigen Bedarf an (Immobilien-)Anlagen. Angenommen die Helvetia würde zum Schluss kommen, dass der Immobilienmarkt und speziell auch ihre Immobilien überbewertet, könnte sie handeln und verkaufen? Oder wird die Helvetia gezwungenerweise immer im Segment investiert sein müssen, da sie so langfristig investiert? (z.B. wegen Anlagerichtlinien) st
Helvetia: Die Helvetia investiert seit über 40 Jahren in Immobilienanlagen. Unsere Anlagestrategie ist also sehr langfristig ausgelegt. Über all die Jahre hat sich das Immobilien-Investment als stabil und nachhaltig erwiesen, auch während der Immobilienblase der Achtzigerjahre. Ein Szenario, das uns zu einem grossflächigen Verkauf zwingen würde, ist unwahrscheinlich.
Stocknews.ch: Die Abstimmung vom Wochenende in Zürich betreffend gemeinnützigen Wohnträgern; Betrifft die Annahme der Initiative die Helvetia in irgendeiner Weise (positiv, negativ)?
Helvetia: Wir bieten unsere Wohnungen zu fairen Konditionen an. Durch die Annahme der Initiative besteht keine Notwendigkeit, unsere Politik zu ändern. Wir sind überzeugt, weiterhin über ein attraktives konkurrenzfähiges Produktangebot für unsere Mieter und Mieterinnen zu verfügen.
Wir danken Andreas Notter, Mediensprecher, Helvetia für diese Ausführungen
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