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06.12.11 10:56 |
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"Die durchschnittliche reale Goldrendite seit 1920 lag trotz fünf grosser Krisen annualisiert bei eindrucksvollen 21%. Während globaler Bankenkrisen und in Zeiten, in denen die Finanzsysteme kollabieren, scheint Gold also ein gutes Anlageinstrument zu sein", erklärt Stéphaine Kretz, Teammitglied der Investement Strategy Group für Privatkunden von Lombard Odier.
"Das Hauptargument, das heute gegen den Kauf von Gold spricht, ist der Preis. Nun lässt sich – wir meinen zurecht – einwenden, dass es bei Gold keinen fairen Wert gibt und dass der Versuch, Gold zu bewerten, nicht wirklich sinnvoll ist (vor allem wenn berücksichtigt, dass der Goldwert selbst mehr als 100 Jahre lang als Referenzwährung diente).
"Insoweit sich Gold überhaupt bewerten lässt, ist sein Preisniveau also derzeit sicher nicht als niedrig einzuschätzen. Wir meinen aber, dass es nach wie vor nicht gelungen ist, den fairen Wert von Gold verlässlich zu ermitteln. Und es gibt keine empirischen oder wissenschaftlichen Beweise, dass zwischen dem Wert des Goldes und anderen Anlageklassen oder makroökonomischen Variablen eine Verbindung besteht.".
"Trotz des hohen Preises kommt Gold seine Fähigkeit zugute, in Bankenkrisen und extremen Szenarien wie Deflation und Hyperinflation eine Outperformance zu erzielen. Wir befinden uns in einem Umfeld, in dem das Bankensystem am Rande des Zusammenbruchs steht, die Zentralbanken rund um die Welt Geld drucken, ein deutlich unter dem Trend liegendes Wachstum erwartet wird und eine Schulden-Deflations-Spirale droht. Vor diesem Hintergrund ist Gold geeignet, um Ihre Portfolios vor dem Schlimmsten zu bewahren."
Quelle: LombardOdier
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