| SNB: Ist FIFO eine gute Lösung für Transaktionen von Nationalbankern? |
| 05.01.12 20:55 | |
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Aufgrund des folgendes Beispieles wird ersichtlich, warum FIFO-Regeln für Devisengeschäfte von Insidern einer Nationalbank nicht sinnvoll sein können.
Bei der FIFO-Methode (first-in-first-out-rule) wird nach dem ersten Kauf in einer Reihe von Käufen der erste darauf folgende Verkauf gleichartiger Devisen gegenübergestellt. Bei dieser Methode sind Spekulationsgeschäfte unter bestimmten Umständen möglich: Wenn beispielsweise einem ersten Devisenkauf ein zweiter - nach etwa 4 Monaten - folgt, könnte der Insider ohne Gefahr für seinen Gewinn nach zwei weiteren Monaten wieder verkaufen, da dann schon sechs Monate (=Sperrfrist) zwischen dem Kauf und dem ersten Verkauf liegen.
FIFO lässt klar die Möglichkeit zu, kurzfristige und deshalb spekulative Transaktionen zu tätigen und Haltefristen zu umgehen, sofern der Insider über eine bestehende Position verfügt und der Effekt der zugrundeliegende Insiderinformation nicht schnell verpufft.
/MS
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