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Überdurchschnittliches Umsatzwachstum in Lokalwährungen im Jahr 2011
Geberit AG, Rapperswil-Jona, 12. Januar 2012
Die Geberit Gruppe hat im Jahr 2011 einen Umsatz von CHF 2122,6 Mio. erzielt. Dies entspricht in Schweizer Franken einem leichten Rückgang von 1,1%, in lokalen Währungen jedoch einem über den Entwicklungen des relevanten Marktumfelds liegenden Wachstum von 9,5%. Bei den Ergebnissen erwartet die Unternehmensleitung für das Gesamtjahr eine operative Cashflow-Marge am oberen Ende des mittelfristigen Zielkorridors von 23 bis 25 Prozent. Jahresabschluss und Geschäftsbericht 2011 werden zur Analysten- und Medienkonferenz am 8. März 2012 in Zürich veröffentlicht.
Umsatz auch im vierten Quartal überdurchschnittlich gestiegen
Der Umsatz im vierten Quartal 2011 erreichte CHF 470,7 Mio. In lokalen Währungen wurde mit einer Zunahme von 6,5% wiederum – nach 12,8% im ersten, 10,5% im zweiten sowie 7,8% im dritten Quartal – ein über den mittelfristigen Wachstumszielen liegendes Umsatzwachstum erwirtschaftet. In Schweizer Franken gab der Umsatz als Folge des starken Schweizer Frankens um 0,4% leicht nach.
Der kumulierte Umsatz der Geberit Gruppe im Gesamtjahr 2011 betrug CHF 2122,6 Mio. (Vorjahr CHF 2146,9 Mio.). Aufgrund der negativen Entwicklungen bei den Wechselkursen reduzierte sich dieser Wert in Schweizer Franken im Vorjahresvergleich um 1,1%. Insgesamt schlugen sich die Währungsturbulenzen mit rund CHF 230 Mio. negativ im Umsatz nieder. In lokalen Währungen berechnet, resultierte jedoch eine überaus erfreuliche Umsatzzunahme von 9,5%.
Mehrheitlich positive Entwicklung in den Regionen/Märkten1)
In Europa stiegen die Umsätze um 9,5%. Die meisten europäischen Märkte setzten den bereits im Vorjahr begonnenen Aufschwung fort. Zweistellig wuchsen Grossbritannien/Irland (+26,2%), Österreich (+15,3%), Frankreich (+12,6%), Deutschland (+12,3%), die Nordischen Länder (+11,6%), Zentral-/Osteuropa (+10,3%) und die Benelux-Länder (+10,2%). Ebenfalls zulegen konnten Italien (+2,9%) sowie die Schweiz (+1,4%). Als einziger Markt in Europa nach wie vor im Minus lag die Iberische Halbinsel (-9,5%). Unter teilweise äusserst schwierigen Rahmenbedingungen wuchsen im Jahr 2011 auch die Regionen Amerika (+10,2%), Fernost/Pazifik (+10,0%) und Nahost/Afrika (+7,5%).
Bei den Produktbereichen hielt wie bereits in den ersten drei Quartalen des Jahres das überdurchschnittliche Wachstum bei den Rohrleitungssystemen an. Die Produktverkäufe in diesem Bereich profitierten verstärkt von dem im Vergleich zu den Vorjahren anziehenden Neubaugeschäft. In lokalen Währungen legte der Produktbereich Sanitärsysteme im Jahr 2011 um 7,0%, der Produktbereich Rohrleitungssysteme um 13,1% zu.
1) alle Werte Regionen/Märkte kumuliert und in lokalen Währungen
Operative Margen auf hohem Niveau erwartet
Der operative Cashflow (EBITDA) wird im Gesamtjahr 2011 als Folge der gestiegenen Rohmaterialpreise, der verstärkten Marketingaktivitäten sowie des starken Schweizer Frankens im Vergleich zum Vorjahr sinken. Die Unternehmensleitung erwartet trotzdem eine EBITDAMarge am oberen Ende des mittelfristigen Zielkorridors von 23 bis 25 Prozent. Der vollständige Jahresabschluss und der Geschäftsbericht 2011 werden zur Analysten- und Medienkonferenz am 8. März 2012 in Zürich publiziert.
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