| Statement von RapidShare zu der Schließung von Megaupload |
| 22.01.12 13:21 | |
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Im Zuge der Schließung haben uns zahlreiche Medienanfragen erreicht. Unter anderem werden wir gefragt: Stellt man sich nun bei Rapidshare ebenfalls auf rechtliche Schritte ein? Unsere Antwort: Nein. Wir unterscheiden uns von Diensten wie Megaupload in vielen wesentlichen Punkten. Einer der Hauptunterschiede zwischen RapidShare und Diensten wie Megaupload ist, dass wir uns nie dem rechtlichen Zugriff irgendwelcher Behörden entziehen wollten. Die RapidShare AG wurde in der Schweiz gegründet, war immer tatsächlich an der im Impressum angegebenen Adresse ansässig und wurde immer unter echten Namen ohne irgendwelche anonymen Zwischenfirmen geführt. Die drastischen Maßnahmen gegen Megaupload waren offenbar nötig, weil die Situation dort völlig anders lag. Gegen RapidShare wurden zwar schon vor Jahren "rechtliche Schritte" unternommen, genau wie gegen jedes größere Unternehmen im IT-Bereich wie Apple, Microsoft oder Google. Und genau wie bei diesen Unternehmen werden die uns betreffenden rechtlichen Fragen auch weiterhin ganz zivilisiert vor Gericht besprochen. Was uns außerdem unterscheidet: 1. RapidShare bietet einen völlig legalen Service an – so wie die Swisscom oder YouTube. Wir offerieren einen sicheren Online-Speicherplatz, den unsere Kunden zum Speichern und Verwalten ihrer Daten nutzen. Unser Dienst ist vergleichbar mit Diensten wie YouSendit oder Dropbox. 2. Im Gegensatz zu vielen Filehostern bieten wir kein Downloadvergütungssystem, das User belohnt, deren Dateien besonders häufig heruntergeladen werden. Obwohl ein solches System eine praktische Werbemaßnahme wäre, sind wir zum Schluss gekommen, dass es zu vermehrtem Missbrauch führen kann, und verzichten deshalb darauf. Die Tatsache, dass gerade solche Systeme anderen Dienstleistern zum Vorwurf gemacht werden, bestätigt uns in dieser Ansicht. 3. Wir gehen rigide gehen Urheberrechtsverletzungen vor. Schon seit Jahren haben wir ein eigenes Abuse- Team beschäftigt, das erfolgreich den Missbrauch unseres Dienstes bekämpft. 4. Wir befinden uns schon seit Jahren im fruchtbaren Dialog mit Politik und Gesellschaft in den Vereinigten Staaten und in anderen Ländern. In persönlichen Gesprächen haben wir viel Aufklärungsarbeit betreiben und Vorurteile abbauen können. Wir werden unseren Service im Sinne unserer Nutzer kontinuierlich weiterentwickeln. Dazu zählt zum Beispiel eine iPhone-Applikation, die wir seit dieser Woche auf dem Markt haben. Weitere Innovationen werden folgen. Alexandra Zwingli, CEO RapidShare |
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