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Nationale Suisse: Ergebnis begünstigt durch einen Reserve Release |
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03.02.12 07:31 |
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Nationale Suisse: Ergebnis begünstigt durch einen Reserve Release und künftiger Einfluss von IAS 19 revised offengelegt
Nationale Suisse erwartet für das Geschäftsjahr 2011 einen Gewinn, welcher den Vorjahreswert von CHF 92.1 Mio. deutlich übertreffen wird. Dies als Folge eines Reserve Releases von CHF 85 Mio. (vor Steuern) im Segment Nichtleben Schweiz. Daneben wird im Finanzbericht 2011 der Einfluss aus dem geänderten IFRS-Standard IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) offengelegt. Spätestens 2013 ist aufgrund dieser Änderung eine Belastung im Eigenkapital von Nationale Suisse zu erwarten. Würde Nationale Suisse diesen geänderten Standard bereits per 31.12.2011 anwenden, hätte dies eine Reduktion des Eigenkapitals von rund CHF 120 Mio. zur Folge. Die Geschäftszahlen des Jahres 2011 werden am 28. März 2012 kommuniziert.
Reserve Release im Segment Nichtleben Schweiz begünstigt Jahresergebnis 2011
Aufgrund der positiven Abwicklung der Schadenfälle in den letzten Jahren hat Nationale Suisse die Schadenrückstellungen (Reserven) im Segment Nichtleben Schweiz durch interne und externe Spezialisten überprüfen lassen. Diese Analysen haben ergeben, dass aufgrund der angewandten vorsichtigen Reservierungsverfahren sowie der geänderten Regulierungspraxis insbesondere bei Körperschäden (v. a. Fälle im Bereich Halswirbelsäule) eine Reduktion der Schadenrückstellungen um CHF 85 Mio. angezeigt ist. Diese wird das Jahresergebnis 2011 nach Abzug der darauf anfallenden Steuern entsprechend begünstigen.
Künftig signifikante Belastung im Eigenkapital infolge von IAS 19 revised
Im Finanzbericht 2011 wird Nationale Suisse den Einfluss aus dem geänderten IFRS-Standard IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer, insbesondere Personalvorsorge) offenlegen. Diese vom International Accounting Standards Board (IASB) im Juni 2011 beschlossene Änderung (IAS 19 revised) ist spätestens ab dem Geschäftsjahr 2013 anzuwenden. Gemäss IAS 19 revised ist die auch von Nationale Suisse angewandte Korridor-Methode nicht mehr zulässig. Die mit dieser Methode noch nicht erfassten Positionen (v. a. so genannte "versicherungsmathematische Gewinne / Verluste") müssen bei Anwendung des geänderten Standards direkt dem Eigenkapital belastet werden.
Würde Nationale Suisse IAS 19 revised bereits per 31.12.2011 anwenden, hätte dies eine Reduktion des Konzerneigenkapitals von rund CHF 120 Mio. (nach Berücksichtigung der latenten Steuern) zur Folge. Diese Belastung ist insbesondere auf Personalvorsorgelösungen zurückzuführen, welche unter IFRS als Leistungsprimat beurteilt werden. Bei Nationale Suisse ist dies bei den Vorsorgeplänen in der Schweiz, wo der grösste Teil der Mitarbeitenden der Gruppe beschäftigt ist, sowie in Deutschland und Spanien der Fall. Ein für die Berechnung massgebender Parameter ist der Diskontierungssatz, welcher vom Zinsniveau abhängt und ab Anwendung von IAS 19 revised zu einer daraus resultierenden Volatilität im Gesamtergebnis und somit im Eigenkapital führen wird.
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